2.Männer

Trainer
Martin Ritt

Trainingszeiten - 2.Männer
Di: 20.00 - 22.00 Archenhold-Gymnasium
Do: 20.30 - 22:00 Siriusstraße

SG Ajax/Altglienicke II - HSG Kreuzberg III 26:28 (12:13)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Es war mal wieder angerichtet in der Mohnhölle. Allen Freunden des gepflegten Schlittschuhlaufs hatten wir im Laufe des Nachmittags durch umfangreiche Putzaktionen einen Strich durch die Rechnung gemacht… der Boden hatte bezüglich der Griffigkeit schon fast akzeptable Werte! Und unsere Freunde aus Kreuzberg kamen zu Besuch. Man kennt sich ausreichend gut um zu wissen, dass mal wieder ein (auf mehreren Bedeutungsebenen) umkämpftes Spiel anstand.

Anders als man das von uns kennt, verschliefen wir diesmal nicht den Beginn des Spiels (oder besser gesagt, nicht mehr als der Gegner). Es dauerte mehr als drei Minuten bis zum ersten Eintrag ins Spielprotokoll… und das war eine gelbe Karte. Und nach über dreieinhalb gespielten Minuten warfen wir sogar das erste Tor! Und es ging gut weiter. Wir gingen mit 4:1 in Führung, und hielten einen Vorsprung von mindestens zwei Toren bis zur zwanzigsten Minute. Dann kam doch noch die – anscheinend für Ajax-Mannschaften irgendwo festgeschriebene –  „Denkpause“, wir verloren den Faden und Kreuzberg machte aus einem 10:8 ein 11:13. Jeder durfte noch einmal punkten, sodass es mit 12:13 in die Pause ging.

Natürlich war hier die Messe noch nicht gesungen und da wir unseren kollektiven Aussetzer ja schon gehabt hatten, waren wir recht zuversichtlich, in der zweiten Halbzeit den Spieß noch einmal umzudrehen (irgendwie bekomme ich bei diesem sprachlichen Bild immer Lust auf Döner, seit ich in Berlin lebe).

Aber irgendwie wollte nichts mehr so richtig klappen. Vielleicht war es der ungewohnt griffige Boden oder der Ball war zu rund oder der Gegner hatte zu viele Arme… unsere Angriffe blieben stecken und in der Abwehr waren wir immer wieder den entscheidenden Schritt zu spät dran. Dazu kam eine erklecklichende Anzahl technischer Fehler. Und ich selber bekam kaum eine Hand an die wichtigen Bälle. Daher liefen wir die ganze Zeit einem Rückstand von bis zu drei Toren hinterher. Man muss aber zu unserer Ehrenrettung sagen, dass wir (wieder mal) nicht aufgaben. Gerade jetzt gelangen ein paar wichtige (weil einfache) Tore durch beispielsweise Niklas oder Max, die uns in der 45. und auch in der 52. Minute wieder auf Gleichstand mit Kreuzberg brachten. Und dann fehlte uns ein wenig die Abgebrühtheit, dieses Ergebnis zu halten oder gar umzudrehen. Das mag dem jugendlichen Alter manchen unserer Spieler geschuldet sein, oder fehlender Kondition, wer weiß. Wir ließen noch einige gute Chancen liegen, der Gegner verwandelte die seinen, und im Endergebnis stand dann ein 26:28 auf der Anzeigetafel (da wir das Hinspiel mit 3 Toren Differenz gewonnen haben, stünden wir bei einem eventuell relevanten direkten Vergleich mit Kreuzberg immer noch besser da, hihi).

Fazit: Wir haben gefightet und eigentlich nicht allzu viel falsch gemacht. Aber in den entscheidenden Situationen, vor dem gegnerischen Tor oder in der Abwehr,  waren wir dann doch nicht cool genug. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, und es dem Gegner zu leicht gemacht, eigene Möglichkeiten zu kreieren. Und eine ausgefuchste Mannschaft wie Kreuzberg weiß so etwas eben dann zu nutzen. Ich bin gespannt auf das nächste Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften.

 

Grüße Micha