1.Männer

Trainer
Torsten Nischwitz

Trainingszeiten - 1.Männer
Di: 20.00 - 22.00 Archenhold-Gymnasium
Do: 20.00 - 22.00 Archenhold-Gymnasium

KSV Ajsx vs SG Narva 35:28 (17:16)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 1.Männer

Klare Rollenverteilung?! – Jedes Spiel beginnt mit Null.

Endlich war es soweit. Das erste Spiel in der alten, frisch aufpolierten Ajax-Arena stand an.
Lange mussten alle auf diesen Moment warten und kleine Pannen zum Jahreswechsel
zögerten ihn bis zu diesem Wochenende heraus. Konnte das Nischwitz-Team zwar den
neuen Hallenbelag bereits einige Wochen im Training testen, galt es jetzt im richtigen Licht
zu glänzen.

Schon weit vor Spielbeginn war das Gewusel in der Halle groß. Die Musikanlage wurde
aufgebaut, das Spielfeld ordnungsgemäß hergerichtet und das Umfeld für ein großes
Heimspielevent geschaffen. Mit dabei waren natürlich auch die Sharks, die mit großen und
kleinen Cheerleadern die Ajax-Männer tatkräftig unterstützen wollten.
An diesem Tag sollte die SG NARVA in der Arena gastieren. Vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt. So rangierte die SG auf dem 2. Tabellenrang und die Köpenicker im unteren Teil der Tabelle. Das Hinspiel im September endete mit einem deutlichen Ergebnis für die Friedrichshainer (36:22).
Pünktlich um 16 Uhr wurde das Spiel durch das kurzfristig gepaarte Gespann, Jedrzejak und
Stahl, angepfiffen. Die ersten Treffer erzielten die Hausherren. Durch eine unnötig frühe und
direkte Hinausstellung, somit einer Unterzahlsituation, musste der Ausgleich hingenommen
werden (2:2). Konsequenz daraus, dass der Spieler nunmehr keine Verwarnung im weiteren
Spielverlauf erhalten würde. In der 7. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung (2:3).
Dies sollte dann auch für eine ganze Zeit die Letzte gewesen sein. Durch Janis und Kupetz
wurden die Treffer drei und vier zur erneuten Führung der Köpenicker eingenetzt. Mit
zunehmender Spielzeit im ersten Durchgang löste sich beim Nischwitz-Team langsam die
Handbremse. Jörg im Tor bot dabei einen starken Rückhalt, da er ein ums andere Mal die
Bälle entschärfte. Auch wenn nicht jede Auslösehandlung zum Torerfolg führte, so boten die
Hausherren dem Publikum jedoch ein emotionales und kämpferisch starkes Spiel. Über das
5:4, 6:5, 7:6 zogen die Köpenicker auf ein 11:7 (17:25 gespielt) davon. Der Trainer der Gäste
war gezwungen die Grüne Karte zu ziehen, um seine Jungs aufzuwecken und den Ajax-
Männern Sand ins Getriebe zu werfen, damit der Motor stockt. Bis zur 19. Spielminute lief es
jedoch für das Team der 1. Männer und sogar ein Vorsprung von fünf Zählern konnte erspielt
werden. Zunächst sah es so aus, als würde der Leichtigkeit nichts abgetan, doch legten die
Gäste bei circa 20:43 Minuten einen 3-Torelauf hin und hatten durch einen verwandelten
Strafwurf den Anschluss wieder hergestellt (14:12). Um nicht alles Pulver zu verschießen
und Kräfte zu sparen, wechselte Nischwitz in dieser Zeit die eine oder andere Position. Diese
breite Spielerdecke stand ihm im Hinspiel leider nicht zur Verfügung, sodass sie an diesem
Spieltag genutzt werden sollte, um die NARVA konsequent unter Druck zu setzen. Der Ball
wurde in dieser Phase des Spiels auf beiden Seiten abwechselnd eingenetzt, was zur Folge
hatte, dass Zeitnehmer und Sekretär gut arbeiteten mussten und der Heimvorsprung bei
zwei Treffen verblieb. Bei 28:45 Minuten zog auch der Heimtrainer seine Timeout-Karte und
gab den Sharks nochmals die Möglichkeit zum Auftritt. Das letzte Tor in der ersten Hälfte
wurde jedoch durch die SG aus Friedrichshain verbucht und somit ging es lediglich mit einer
schmalen Führung (17:16) in die Pause.
Den Ball zur 2. Halbzeit hatten die Gäste. Lediglich sieben Sekunden dauerte es, da war der
Ausgleich hergestellt. Ajax konnte zwar nachsetzen, aber das Spiel gestaltete sich zu
diesem Zeitpunkt offen (17:17, 18:17, 18:18 … 20:18, 20:19, 20:20). Bei 37:51 wechselte die
Führung zu den Friedrichshainern (20:21). Doch die Gäste mussten feststellen, dass im
Hinspiel ein personell stark geschwächtes Team gegen sie auf der Platte in der Gürtelstr.
stand. Die Abwehrarbeit kostete an diesem Tag Kräfte und war begründend dafür, dass
nunmehr auch die NARVA Zeitstrafen hinnehmen musste. Dennoch blieb es spannend an
diesem Nachmittag in der Arena. Bis zur 48. Minute blieben die Gäste dran. Durch Kupetz
wurde der Stand von 27:25 auf der Anzeigetafel vermerkt, jetzt musste Matthias Haude sein
Team Time-Out nehmen (Gäste/ 51:00 gespielt). Im
Zusammenspiel mit der großartigen Stimmung hatte anscheinend auch Trainer Nischwitz die
richtigen Worte gefunden. Nach der Auszeit der Gäste legten die Hausherren einen 6:1- Lauf
hin und zogen auf einen Stand von 33:26 davon. Den Friedrichshainern stand der Schock ins
Gesicht geschrieben. Ganz dem Motto: „ Der Drops ist gelutscht“ wurde das Ding
runtergespielt. Zwar folgte noch ein kurzer Atemhauch der Gäste, aber die Köpenicker
hielten die beiden Punkte fest. Den Abschlusstreffer netzte Janis zum 35:28 ein. Mit diesem
Ergebnis wurde die NARVA zurück nach Friedrichshain geschickt.

Die vor dem Spiel so deutlich verteilten Karten wurden während des Spiels neu gemischt.
Zwar war die SG als Favorit in die Partie gegangen, konnte dieser Rolle aber nicht gerecht
werden. Die Köpenicker hingegen spielten eine solide Naht runter. Angepeitscht durch die
Cheerleader, die dauerhaft Stimmung in der Arena machten, wurde jeder einzelne Akteur in
der spielentscheidenden Phase gepusht und legte eine Schippe drauf. Auch die Freude,
endlich wieder in heimischen Gefilden zu agieren, war jedem einzelnen Spieler anzusehen.

In diesem Zusammenhang geht ein besonderer Dank an alle Zuschauer, die trotz
strahlendem Sonnenscheins den Weg in die Halle fanden, um die Männer zu unterstützen
und natürlich auch an die Cheerleader der Sharks. Ihr seid wieder großartig gewesen! Nicht zu
vergessen sind alle anderen Helfer und Organisatoren, die dafür gesorgt haben, dass dieses
Heimspielevent stattfinden konnte. Gern sind alle Gesichter am 16.03.2019 um 16:15 Uhr
an gleicher Stelle gesehen. Dann ist der Gegner der Polizei SV.
Bis dahin, Haut´se weg!