2.Männer

Trainer
Steffen Seeber

Trainingszeiten - 2.Männer
Di: 20.00 - 22.00 Archenhold-Gymnasium
Do: 20.30 - 22:00 Siriusstraße

KSV Ajax II - Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 II 31:34 (16:17)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in 2.Männer

Eine glorreiche Abwehrschlacht… sieht ganz anders aus!

Zuerst muss ich mich für die verspätete Ablieferung dieses Berichts entschuldigen. Man schreibt einfach lieber und lustiger über Siege als über Niederlagen! Um einen Kollegen der Spielberichte schreibenden Zunft zu zitieren: Spielberichte über ärgerlicherweise verlorene Spiele zu schreiben ist so „…als ob man gezwungen wird, einen wirklich schlechten Film noch ein zweites Mal anzusehen und dafür auch noch Eintritt zahlen zu müssen.“ Egal, jetzt ist er ja da…
Zurück in der Ajax-Arena! Alleine das hätte Ansporn genug sein sollen, im Spitzenspiel gegen den direkten Tabellennachbarn Blau-Weiß eine richtige Klasseleistung aufs Parkett (bzw. den frischen Plastikboden) zu legen. Und teilweise – sprich: im Angriff – gelang uns das auch. Blau-Weiß mehr als 30 Tore einzuschenken, das hat in dieser Saison auch erst eine andere Truppe geschafft. Insofern müssen wir uns an diesem Ende des Feldes nichts vorwerfen. Aber leider gilt immer noch die doofe, wenn auch in den Regularien so festgeschriebene Regel, dass derjenige das Spiel gewinnt, der mehr Tore als der Gegner wirft. Und wenn man, wie wir an diesem Tag, 34 Tore zulässt, dann verlässt man den Platz halt als erster Sieger von hinten.

Eigentlich ist zu dem Spiel nicht viel zu sagen: Jeder (ok, fast jeder) machte seine Tore, ob Atze, Max, „Comeback-Kid“ Propper oder Püppi. Wie gesagt, am Angriff lag es nicht. Aber leider machten uns diesmal die schiere Wucht und das Tempo der Blau-Weißen den Garaus. Die wollten es an diesem Tag definitiv mehr als wir, gingen konsequent und mit Power in die Lücken und hörten erst auf, als der Pfiff des Schiris kam oder ein Tor erzielt wurde. Wir waren dafür immer wieder einen Schritt zu spät dran, oder ließen zu früh los. Und das, kombiniert mit der schon aus früheren Spielen bekannten „Kantinen-Eierkuchen-Körperspannung“ (der geneigte Leser weiß, wovon ich spreche), war in diesem Spiel der Hasen Tod.
Kleine Lichtblicke waren trotzdem zu erkennen. Es gab immer wieder Phasen in denen wir uns zusammenrissen, und es plötzlich kaum mehr ein Durchkommen für die Brecher des Gegners gab. Auf einmal klappte das Zusammenspiel in der Abwehr, die Übergabe des Kreisläufers, Wille und Anstrengung waren sichtbar, und siehe da: wir verkürzten den Rückstand von sechs Toren (22:28, 43. Minute) auf zwei Tore (30:32, 59. Minute). Leider fehlten dann sowohl Zeit als auch weitere Körner, und die nächste Saisonniederlage stand in den nuliga-Büchern. Interessanterweise verloren an diesem Wochenende ausnahmslos alle auf dem Papier favorisierten Teams ihre Spiele (unter anderem verlor Kreuzberg gegen OSF!). Damit stehen vor dem nächsten Spieltag eine Vierergruppe an Mannschaften an der Spitze der Tabelle, die alle eine Punktebilanz von 20:6 aufweisen. Es bleibt spannend!
Micha

Paul Zetzsche Garten- und Landschaftsbau