männliche C-Jugend

Trainer
Carsten Blaß und Felix Ersel

mC
Di: 17.00 - 18.30 Archenhold-Gymnasium
Do: 17:00 - 18.30 Archenhold-Gymnasium

männliche E-Jugend

Trainer
Andy Cludass

Trainingszeiten - mE/wE/Minis
Mi: 17.00 – 18.30 Uhr Sporthalle Köpenzeile
Fr: 17.00 – 18.30 Uhr (mit wD) Sporthalle Köpenzeile

KSV Ajax vs. SG Narva Berlin II 29:30 (16:13)

Geschrieben von Super User am . Veröffentlicht in mC-Jugend

Nachdem wir letzte Woche einen unnötigen Punkt in Tegel ließen, ging es diese Woche für unsere Jungs zu einer deutlich angenehmeren Anwurfzeit in heimischer Halle gegen die Zweitvertretung der SG Narva Berlin. Pünktlich 13:15 Uhr trafen wir uns, abgesehen von Ole (Skifahrt) und Til und Hendrik (Kampfgericht) in der Kabine zur Mannschaftsansprache und zur Taktikvorgabe gegen die Sportsfreunde aus dem Friedrichshain. Zwei Wochen zuvor hatte ich mir das Spiel von Narva gegen den Tabellenführer aus Rudow angeguckt und versuchte daher die Jungs auf die Stärken und Schwächen der Gäste einzustimmen. Insider behaupten, wir hätten am Donnerstag sogar extra einen Spielzug einstudiert, um die sehr offensive Deckung von Narva vor Probleme zu stellen. Da es bei uns im Verein gang und gäbe ist, bei der namentlichen Benennung eines Spielzuges, eine Kiste Erfrischungsgetränke mitzubringen und die Jungs sich für „Schmidtwoch links“ und „Schmidtwoch rechts“ entscheiden haben, werde ich diese “Ehre“ natürlich mit einer Kiste Cola vergüten. Allerdings erst dann, wenn der Spielzug unter Wettkampfbedingungen zum Torerfolg führen sollte und dafür hatten wir ja jetzt 50 Minuten Zeit gegen Narva.

Das Spiel begann anders als geplant und so mussten wir nach einer Minute bereits das zweite Mal den Ball aus unserem Tor holen. Erst nach drei Minuten konnten wir ebenfalls einen Treffer erzielen und verkürzten auf 1:2. Narva erhöhte den Vorsprung wieder auf 2 Tore, bevor wir uns durch einen 6:0 Lauf auf 7:3 absetzten. Auch eine 2-Minuten Strafe gegen Yugeen konnte uns in die Phase nicht stoppen, denn egal ob zu fünft oder zu sechst, die Abwehr stand. Vorne erzielten wir schnelle Tore über Basti und Philip, die beide in der Offensive einen Sahnetag erwischten. Zwar ließen wir in der Defensive ein wenig nach, waren aber offensiv weiter erfolgreich und so stand es nach 17. Minuten 11:7 und die Gäste griffen zum Timeout. Wir ließen uns davon jedoch nicht verunsichern, verwalteten unseren Vorsprung und selbst, als Narva wieder auf zwei Tore verkürzte, erhöhten wir in der Folge wieder auf vier Tore. Das letzte Tor der ersten Hälfte gehörte den Gästen, aber immerhin schafften wir es diesmal, den Ball die letzten 30 Sekunden zu halten und anstelle eines geschenkten Tore für den Gegner, kreierten wir selbst noch eine Torchance. Da diese jedoch leider nicht zum Torerfolg führte, gingen wir “nur“ mit einem 3-Tore Vorsprung in die Halbzeit. (16:13) Ich mahnte die Jungs, jetzt nicht nachlässig zu werden, sondern weiter konzentriert und diszipliniert zu spielen. Außerdem nahmen wir uns noch zu oft den Wurf von aussen aus unnötigen Winkeln und trafen von dort entweder den gegnerischen Torhüter oder warfen komplett daneben. Desweiterem hatten wir ein kleines Deckungsdefizit auf unserer Links-Außen Position. Zu oft konnte die Nr. 8 des Gegners uns im 1:1 überwinden, ohne dass dieser überhaupt einen Körperkontakt spürte. Auch hier gab es Verbesserungspotential.

Bis zur 30. Minute gelang es uns, Narva immer auf 2-3 Toren Abstand zu halten. Danach passierte genau das, was wir eigentlich in der zweiten Halbzeit vermeiden wollten. Vorne nahmen wir uns völlig unnötige Würfe und in der Defensive ließen wir die Gegner vermehrt ohne Gegenwehr an uns vorbeilaufen und so erlaubten wir Narva den Ausgleich in der 33. Spielminute. Vorne fehlten zunehmend die Ideen gegen die Deckung der Gäste, die wir in Halbzeit eins noch super im Griff hatten und so setzte sich Narva Stück für Stück ab, sodass wir bereits in der 37. Minute zur grünen Karte greifen mussten. Die Jungs berappelten sich wieder und verkürzten auf ein Tor. Bis zur 45. Minute war das Spiel völlig offen und wir konnten über Yugeen, der in der Endphase der Partie die Verantwortung übernahm, zum 27:27 ausgleichen. Danach verloren wir jedoch offensiv wieder den Faden und mussten zusehen, wie die Nr. 8 der Gäste durch zwei weitere Tore die 27:30 Vorentscheidung herbeiführte. Zwar gelangen uns noch zwei schnelle Tore über Philip, ein „Happy End“ wie im Spiel gegen Tegel, gab es aber nicht mehr und so müssen wir uns mit 29:30 geschlagen geben.

 

Fazit:

Nach einer durchwachsenen Leistung in der vergangenen Woche müssen wir erneut einen eigentlich unnötigen Punktverlust hinnehmen. Wir werden die spielfreie Zeit effektiv nutzen, um uns neu zu fokussieren und im Spiel gegen Z88 am 23.02.20 wieder erfolgreich zu sein. Unser Ziel ist es, die letzten 4 Spiele der Saison erfolgreich zu gestalten, um unseren zweiten Tabellenplatz zu sichern. Gute Besserung an Bennet, der sich leider während des Spiels an den Bändern im rechten Fuß verletzte ( endgültige Diagnose steht noch aus ) und damit erstmal etwas länger ausfällt.

 

In diesem Sinne.

 

IGISHA!!!

 

Schmidtwoch links und rechts