1.Männer

 

Trainer: Torsten Nischwitz

Betreuer: Raik Lehmann

Trainingszeiten:

Di: 20:00-22:00 Uhr Ajax-Arena

Do: 20:00-22:00 Uhr Ajax-Arena

M1: Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 vs. KSV AJAX-NEPTUN 31:33

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Am Samstagabend waren wir Gast bei Sp.Vg. Blau-Weiß. Jeder, der die Liga verfolgt weiß, dass Blau-Weiß im Mittelfeld der Tabelle zu finden ist. Gegenteilig ist es bei uns, wir kämpfen um den Klassenerhalt! Da in unserer Mannschaft die Tagesform eine große Rolle spielt, kann man nie sagen, wie das Spiel ausgeht. Das Spiel fing nicht gut an! 7 Meter für uns, welcher leider nicht verwandelt werden konnte. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Spiel zweier gleich starker Mannschaften. Erst ab der 25 Minute konnten wir uns absetzen und lagen zur Halbzeit 4 Tore vorn. Da wir bekanntlich in der zweiten Halbzeit immer eine Phase haben, wo wir nicht zurechtkommen, war das Spiel noch lange nicht entschieden. Die zweite Hälfte des Spiels fing an wie erwartet. Es war ein sehr schweres Spiel. Die Schiedsrichter hatten es auch nicht einfach, denn das Spiel war hektisch und sehr hart! Jede Mannschaft hatte einige Situationen, die für sie, aber auch gegen sie gepfiffen wurden. Blau-Weiß schaffte es, bis zur 45. Minute auf ein Unentschieden heranzukommen. 5 Minuten lang war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Jeder Handballer weiß, dass ein Spiel meistens in den letzten 10 Minuten entschieden wird. Blau-Weiß bekam in den letzten 10 Minuten 3 Zeitstrafen, die uns gerade gelegen kamen. Wir spielten die Überzahl meistens gut aus und bauten uns ein kleines Polster auf, um dann alles rauszuholen, was wir konnten. Blau-Weiß wollte sich nicht geschlagen geben! Ihre letzte Chance sahen sie in einer Manndeckung. Wir konnten den Ball aber sehr gut bei uns behalten und ein Tor erzielen. Es gab keine unnötigen Fehlpässe in dieser wichtigen Phase. Unsere Abwehr war an diesem Tag sehr gut aufgestellt, sodass Blau-Weiß kein Tor mehr gelang. Fazit: An diesem Tag hat sich wieder einmal gezeigt, wenn unsere Einstellung und Spielfreude stimmt, können wir sehr guten Handball spielen! Am nächsten Samstag geht es zu Hause in die nächste Runde gegen Pankow. Das ist ein wichtiges Spiel in dieser Saison, denn wenn wir dieses gewinnen, sind wir 4 Punkte vor Pankow und haben damit einen kleinen Abstand zum Abstieg in die Landesliga. Also kommt vorbei und schaut euch dieses Spektakel an! In diesem Sinne Haut´se weg!
Geschrieben von: 1. Männer
 
 

 

 

KSV AJAX vs. TSV RUDOW 38:31 (15:11)

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Am Samstagnachmittag empfingen wir den Tabellenführer TSV Rudow in der Glienicker Straße. Der Schwierigkeit des Spieles waren wir uns von Anfang an bewusst. Hochmotiviert und gut besetzt starteten wir in das erste Spiel nach unserem Trainingslager. Die Ansage vor dem Spiel war eindeutig. Wir wollen nach dem Spiel sagen können, alles gegeben zu haben.

Mit einem Pfiff begann das Spiel und Rudow konnte nach etwas mehr als einer halber Minuten in Führung gehen. Zeitgleich mit dem Tor der Gäste, wurde jedoch bereits die Zeit angehalten und Ilai durfte für zwei Minuten durchatmen. Doch zwei Minuten später konnte Ilai direkt mit zwei Toren ausgleichen. In der ersten Halbzeit bekamen wir insgesamt noch zwei weitere Zeitstrafen, die wir jedoch jeweils mit einer positiven Bilanz abschließen konnten. Unsere Abwehr stand die ganze Halbzeit gut da und so schaffte es Rudow lediglich 11 Tore zu erzielen. Im Angriff verwarfen wir immer wieder freie Würfe, konnten uns aber trotzdem mit 15:11 zum Ende der ersten Halbzeit absetzten. Nicht zuletzt durch die Verwandlung des letzten, direkten Freiwurfes durch Tim.

In der zweiten Halbzeit konnten wir gleich zu Beginn an die erste anknüpfen und unsere Führung nach einer halben Minute um ein weiteres Tor ausbauen. Diese konnten wir bis zur 48. Minute auf sechs Tore erweitern. Zwei Minuten Später fanden wir uns in doppelter Unterzahl auf dem Feld wieder. Diese konnten wir jedoch mit plus zwei für uns entscheiden. Unsere Abwehr stand weiterhin sehr gut da. Nicht zuletzt durch Schröder der über das ganze Spiel hinweg mit starken Paraden glänzen konnte. Auch in den letzten Minuten gelang es Rudow nicht mehr, das Spiel zu ihren Gunsten zu wenden. Somit konnten wir dieses nach 60 Minuten für uns entscheiden und Rudow musste die erste Niederlage der Saison akzeptieren. Das eingangs genannte Ziel konnten wir nach dem Spiel, eindeutig als erreicht gelten lassen.

Am Samstag spielen wir auswärts gegen Neukölln und sind hochmotiviert die nächsten zwei Punkte mitzunehmen. Auch wenn wir uns nach einem solchen Spiel, der Schwierigkeit dieser Aufgabe bewusst sind. Bis dahin:

Haut'se...

Geschrieben von: 1. Männer

Auswärtsspiel: 27.01.2024 gegen VfV Spandau

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Nach einer 4 Wöchigen Pause ging es endlich wieder los! Spieltag!
Wir haben die Pause sehr gut genutzt um unsere Saisonvorbereitung nachzuholen.
Wir wussten, dass dieses Spiel bis zum Schluss ein absoluter Kampf werden wird, aber wir wollten unbedingt Punkte zurück mit nach Köpenick nehmen.

Dann ging es los!
Die ersten 5 min haben wir gezeigt, dass wir diese Schlacht annehmen und führten ziemlich schnell mit 1:4.  Die Abwehr stand überragend und haben kaum was durchgelassen. Vorne im Angriff haben wir unsere Chancen ausgespielt und sind besser ins Spiel gekommen.
Allerdings dauerte es nicht allzu lange bis Spandau ins Spiel gefunden hatte und mit einer Überzahl zu einem 3:0 Lauf ins Spiel zurückkam.
Das Spiel war auf Augenhöhe, allerdings fing es dann an.
Die Anzahl der technischen Fehler steigerten sich und wir fingen uns einen Konter nach dem nächsten.
Trotzdem blieben wir dran und haben nicht den Kopf hängen lassen.
Wir waren nicht viel schlechter als Spandau, es waren nur die Fehler die wir vorne fabrizierten und die bestraft wurden.
Wir gingen mit einem Spielstand von 20:19 in die Pause.
In der Halbzeitansprache wurden diese Fehler angesprochen und wir wollten diese in der 2. Halbzeit vermeiden und wir hatten diese Einstellung das Spiel zu drehen.

Der Start in den 2. Durchgang war alles andere als geplant.
Alles was wir in der Halbzeit angesprochen hatten war in unseren Köpfen wie gelöscht.
Die Fehler häuften sich und Spandau zog so langsam weg. Unser Coach nahm 2 min nach Beginn der 2. Halbzeit die Auszeit.
Doch es wurde nicht besser.
In 15 min schafften wir es ein Tor zu erzielen und Spandau zog immer weiter weg. Der Spielstand war dann 29:20 nach 45 min und wir haben unsere Jüngeren ins Spiel gebracht und haben versucht das beste rauszuholen.

Am Ende verloren wir das Spiel doch relativ deutlich mit 36:26.
Für uns heißt das jetzt Mund abputzen und auf die nächsten Spiele schauen.
Wie jedes Jahr geht es für uns auch dieses Jahr wieder ins Trainingslager und da werden wir uns wieder sammeln und dann voll angreifen auf Mission: „Mit aller Gewalt Klassenerhalt".

M1: Z88 - KSV Ajax-Köpenick 20:33

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Zielstrebig in Zehlendorf

18:30 Uhr standen viele Autos in der Anhaltiner Straße in Zehlendorf. Dies ist nur der Fall, wenn wir ein Auswärtsspiel gegen Z88 haben. Wir reisten mit wachsender breiter Brust mit den 2 Siegen aus den letzten 3 Spielen an. Der Aufsteiger aus Zehlendorf wartet weiter auf ihre ersten Punkte in dieser Verbandsligasaison. Trotzdem wussten wir, wir dürfen den Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen, da die jüngsten Ergebnisse unseres Gegners zeigten, sie können durchaus ein Spiel eng halten und bis zum Schluss mithalten.

Mit mittlerweile gewohntem, gut gefülltem Kader ging es um 18:30 Uhr los. Die ersten 5 Minuten gestalteten sich ausgeglichen und es stand 2:3 für uns. Dann begannen wir Beton in der Abwehr anzurühren. Im Angriff funktionierten unsere Kombinationen und alle konnten von ihren Positionen mit Toren glänzen. Durch den immer weiterwachsenden Vorsprung konnten wir gut durchwechseln, was auch keinen Einbruch unseres Spiels zufolge hatte. Auch Philip aus der A-Jugend, der schon 60 Minuten von dem Spiel davor in den Knochen hatte, konnte sich mit zwei Toren kurz vor der Halbzeit in die Torschützenliste eintragen. Der Beton verhärtete sich immer mehr und so gingen wir mit einen Spielstand von 7:17 in die Pause.

In der Halbzeitpause gab es nicht viel zu besprechen. Sie diente lediglich dazu Luft zu holen und dass Trainer Pitti uns daran erinnerte, zu keinem Zeitpunkt nachzulassen, damit Z88 nicht nochmal ins Spiel kommt. Wir stellten uns vor es steht 0:0 und das wollten mit dem gleichen Tempo im Angriff und der gleichen Aggressivität in der Abwehr weiter machen.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit verliefen etwas ähnlich, wie die ersten 5 der ersten Halbzeit. Zehlendorf fand immer mehr ein Mittel gegen unsere Abwehr und schaffte in 15 Minuten genauso viele Tore, wie in der ersten Halbzeit. Wir trafen aber ebenfalls gut und konnten die Führung weiter ausbauen. Somit stand es nach 46 Minuten 13:26. Der Rest der zweiten Halbzeit verlief unspektakulär und das Spiel plätscherte vor sich hin. Wir wechselten wieder kräftig durch und hielten unseren Vorsprung von 13 Toren bis zum Ende zum 20:33 Endstand. Ein kleines Highlight gab es trotzdem noch zum Schluss. Unser Kapitän Tim sprang, aufgrund des Sieges, nach Ablauf der Zeit jubelnd aufs Spielfeld. Jedoch hörte er den Freiwurfpfiff des Schiedsrichters nicht und bekam richtigerweise eine 2-Minuten-Strafe, da das Spiel ja noch nicht vorbei war.

So freuen wir uns nicht nur über den 3. Sieg im 4. Spiel, sondern auch über eine kühle Kiste Bier am Dienstag von Tim, die es bekanntlich bei dummen Zeitstrafen gibt. Die nächsten Aufgabe in dieser starken Liga gibt es für uns nächste Woche Samstag gegen die zweite Vertretung von OSF. Auch dort ist das Ziel ein Sieg, um bis Weihnachten doch noch mit einem gutem Gefühl in die kleine Winterpause zu gehen. Ein dickes Dankeschön geht an die mitgereisten Fans raus und wir hoffen auf ebenfalls zahlreiche Unterstützung am kommenden Wochenende.

In diesem Sinne

Haut´se Weg!

M1: KSV Ajax-Köpenick - TuS Hellersdorf 39:38

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Hervorragend in Hellersdorf

Eine Woche nach der sehr unglücklichen Niederlage in Pankow, ging es für uns zuhause gegen TuS Hellersdorf um Wiedergutmachung. Die Mannschaft aus Hellersdorf ist uns aus den vorherigen Jahren bestens bekannt. Die Spiele waren immer sehr umkämpft und ausgeglichen. Deshalb wussten wir, dass der Sieg nur möglich ist, wenn wir unser Spiel von der 1. bis zur 60. Minute durchziehen. Da Hellersdorf ein direkter Tabellennachbar war, war die Motivation umso größer, mit einem Sieg das Spiel zu beenden.
Anpfiff war endlich mal wieder zu einer gewohnten Zeit um 16 Uhr. Einzige Veränderung in der Startformation war der wieder Anwesende Ilai. Dieser legte in den ersten 6 Minute auch direkt gut los und netzte gleich 4 mal. Somit konnten wir uns direkt eine kleine Führung aufbauen und setzten uns mit 5:1 ab. Trainer Pitti hatte vor dem Spiel gewarnt zu keinem Zeitpunkt nachzulassen, da Hellersdorf zu jeder Zeit ihren Stiefel runter spielen würde. In den kommenden Minuten trat leider genau das ein und Hellersdorf glich in der 14. Minute zum 6:6 aus. Jedoch konnten wir uns wieder fangen und knüpften an die gute Anfangsphase an. Die Kombination aus guter Abwehrarbeit und geduldigem Offensivspiel hatte zufolge, dass wir in der 21. Minute mit 14:7 in Führung gingen. Zusätzlich musste sich der zweitbeste Scorer von Hellersdorf, wegen einer roten Karte, früh einen Platz auf der Tribüne suchen. Bis zur 27. Minute hielten wir den Vorsprung und es ergab sich ein Spielstand von 18:12. Unsere Köpfen waren irgendwie schon in der Halbzeit Pause und Hellersdorf machte das, was sie immer machten, und spielten kontant weiter. Sie konnten so nochmal verkürzen und wir gingen mit 19:16 in die Pause.
Wir führten mit 3 Toren, aber trotzdem hatten alle das Gefühl, dass wir viel höher hätten führen können. Wichtig war den Fokus auf das Positive zu legen. Die Stimmung war super und wie gesagt, wir führen mit 3 Toren! Trainer Pitti erinnerte uns wieder mal daran, wirklich bis zum Abpfiff die Spannung hochzuhalten, da Hellersdorf niemals aufgeben wird.
Nach 10 Minuten Verschnaufpause ging es weiter. Das Spiel ging in den folgenden Minuten hin und her. Wenn wir trafen, traf auch Hellersdorf. Wenn wir einen Ball verloren, verlor ihn im nächsten Angriff auch Hellersdorf. Wenn unser Torwart parierte, tat der gegnerische Torwart dies unserem gleich. So blieb es bis zur 40. Minute bei einem 3 Tore Vorsprung für uns. Die erste Auszeit wurde trotzdem genommen, da wir mit unserem Spiel nicht zufrieden sein konnten. Wir ließen uns auf das Spiel von unserem Gegner ein und spielten nicht unser Spiel. Nach der Auszeit ergab sich ein unverändertes Bild und bei jedem Angriff lag Spannung in der Luft, da wir entweder wegziehen oder Hellersdorf das Spiel wieder ausgleichen konnte. Der gegnerische Trainer wusste das auch und nahm bei unveränderter Situation in der 50. Minute die Auszeit. Diese änderte auch nicht das Spielgeschehen und so hielt sich der 3 Tore Vorsprung von der Halbzeit bis zur 56. Minute. Eine letzte Idee der Gäste wurde in dem letzten Timeout besprochen und die Männer aus Hellersdorf stellten 3 Minuten vor Schluss auf eine Manndeckung um. Diese hatte anfangs keine große Wirkung bei uns, jedoch kam 90 Sekunden vor Schluss in unsere Köpfe, wir stecken bei einer Niederlage weiter unten drin, wir müssen unbedingt gewinnen, wir dürfen keine Fehler machen. So kam Nervosität auf und wir verloren 3 mal in Folge den Ball. Hellersdorf kam auf 32:31 heran und hatte 15 Sekunden vor Schluss den Ball, um auszugleichen. Der letzte Wurf kam aus 8 Meter Entfernung an unserem Block vorbei, aber Schröder parierte. Der Abpraller landete bei dem Kreisspieler von Hellersdorf, der an diesem Tag Saugnäpfe an seinen Händen hatte und kam nochmal zu Abschluss, aber Schröder schnellte wie eine Katze wieder hoch und hechtete in den Ball und hielt diesen zum Sieg! Im Gegensatz zur letzten Woche, war dieses Mal unserer Keeper der Held des Spiels.
Wir spielten zwar nicht so, wie wir uns das vorgenommen hatten, aber wir nahmen den Kampf an und dominierten die größte Zeit das Spielgeschehen. So gewannen wir verdient und holten uns diesen unfassbar wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten. Nächste Woche geht es am Samstagabend in Zehlendorf gegen den nächsten direkten Tabellennachbarn und wir haben die Chance uns den 3. Sieg im 4. Spiel zu holen. Wir bedanken uns wie immer bei unseren tollen Fans!
In diesem Sinne
Haut´se Weg!

M1: Handballfreunde Pankow - KSV Ajax-Köpenick 39:38

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Painful in Pankow

3 Wochen ist es nun schon mittlerweile her, dass wir unsere Handballschuhe in der Verbandsliga schnüren konnten. „Damals“ konnten wir durch eine hervorragende geschlossene Mannschaftsleistungs unseren ersten Saisonssieg einfahren. Für das kommende Spiel hatten wir uns genau das gleiche vorgenommen. Wir wurden von den Handballfreunden aus Pankow im Velodrom empfangen. Pankow startete genau wie wir nicht so gut in die Saison und hing ebenfalls mit 3 Punkten in der unteren Tabellenhälfte. Die Voraussetzungen für ein spannendes Verbandsligaspiel waren also gegeben.
Trotz des Fehlens der verletzten Paula und Aaron, des erkrankten Ilais und des abwesenden Roberts, war unser Kader gut besetzt. Der mitgegebene Schlachtplan von Trainer Pitti war wie immer mit Herz und Leidenschaft seine Leistung auf die Platte zu bringen. Zur ungewöhnlichen Zeit um 20 Uhr war nun Anpfiff in der Seelenbinderhalle. Das Spiel startete ausgeglichen und mit hohem Tempo auf beiden Seiten und so stand es nach 7 Minuten 4:5. Anschließend erhöhten wir noch mehr das Tempo und kamen dadurch immer wieder durch die schnelle Mitte und ein gutes Angriffsspiel zum Torerfolg. So konnten wir uns das erste Mal ein wenig absetzten und zwangen Pankow die erste Timeout-Karte zu ziehen. Spielstand: 7:12 (14´). Das im Timeout Angesprochene konnte Pankow gut umsetzten und fand immer wieder einen Weg gegen unsere 6:0 Abwehr zu punkten. Sie kämpften sich in den nächsten Minuten wieder an uns heran und somit war unser Vorsprung nach 21 Minuten wieder auf ein Tor geschmolzen. Nun musste Trainer Pitti die erste Auszeit nehmen. Es hieß weiter das Tempo hochhalten und das langsame Rückzugsverhalten von Pankow ausnutzen. Das gelang uns nach der Auszeit auch, leider konnten wir unsere gute Angriffsleistung in der Abwehr nicht belohnen und es ging mit 18:19 in die Pause. Gerade die Nummer 27, mit 8 Toren, bekamen wir häufig nicht in den Griff.
In der Halbzeitpause hieß es erst einmal durchatmen. Bis jetzt führten wir zwar mit einem Tor, aber wussten auch, wir hätten mit einem größeren Abstand in die Pause gehen können. Es wurde besprochen weiter das hohe Tempo beizubehalten und noch mehr in der Abwehr zuzupacken. Gerade starke Aktionen in der Abwehr sollten mehr gefeiert werden, um sich noch mehr zu pushen.
Mit der Aufstellung am Anfang ging es auch wieder zum Anpfiff der zweiten Halbzeit auf die Platte. Das Spiel begann auch wie in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzten. Spielstand: 24:24 (36´). Das in der Halbzeit Besprochenene wurde nicht ganz umgesetzt, wie am Spielstand nicht unschwer zu erkennen war. Wir suchten weiterhin die Stabilität in der Abwehr. Diese fanden wir in den kommenden Minuten endlich und konnten uns, auch mit einer guten Torhüterleistung in diesen Minuten, wieder auf 5 Tore in der 45. Minute absetzten. Leider hatte unserer Orakel Paula auf der Bank unserem Chef in der Abwehr Behling die 3. 2-Minuten-Strafe vorhergesagt und somit bekam er sie auch 10 Sekunden später. Das warf uns komplett aus der Bahn und wir verloren den Spielfaden. Pankow egalisierte den Spielstand nach 5 Minuten wieder und somit ging das Spiel in der 50. Minute mit 33:33 von vorne los. Aufgrund einer 2-Minuten-Strafe der schon erwähnten Nummer 27 fanden wir eine gute Antwort und setzten uns mit 3 Toren ab, woraufhin Pankow nach dieser Zeitstrafe wieder rankam. Spielstand: 36:37 (57`). Nach einer griechisch-römischen Ringeinlage gab es die nächste Zeitstrafe für Pankow. Also 3 Minuten vor Schluss mit einem Mann mehr und einem Tor in Führung. Beste Voraussetzungen für den zweiten Sieg in Folge und dem nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller. Wie so oft in dieser Saison kam es aber anders als erwartet und wir verloren durch vermeidbare leichte Fehler 2 mal den Ball in Folge und Pankow konnte durch 2 Konter mit einem Tor selbst in Führung gehen. Dann spielten wir doch noch die Überzahl gut aus und glichen zum 38:38 wieder aus. Eine Minute noch und die Hausherren hatten den Ball. Sie spielten wie schon oft in der Partie den Angriff über ihren starken Linksaußen aus und gingen wieder in Führung. Ruhe bewahren. Wir hatten noch eine Auszeit und konnten uns somit nochmal besprechen, um doch noch einen Punkt mitzunehmen. Schrödi kam raus und wir spielten den letzten Angriff mit 7 Feldspielern. Auszeit vorbei und nun auf geht’s! Wir spielten genau wie Pankow den Angriff davor über unseren ebenfalls starken Außen Clemens und dieser holte 5 Sekunden vor Schluss einen 7-Meter heraus. Janis schnappte sich den Ball und trat an. Leider hielt der sonst unauffällige Keeper den entscheidenden Ball und war somit der Held des Spiels.
Zusammenfassend ist zu sagen, klar erinnert man sich immer an die letzten Momente des Spiel, aber wir hatten mehrfach die Möglichkeit den Sack vorher schon zuzumachen und somit haben wir verdient verloren, auch wenn diese Niederlage sehr weh tut. Wir müssen uns jetzt noch mehr als Team zusammenraufen, um aus dieser schwierigen Phase herauszukommen. Nächste Chance ist am kommenden Samstag um 17:45 Uhr gegen Hellersdorf in der heimischen Ajax-Arena. Wir bedanken uns bei den mitgereisten Fans, trotz der späten Anwurfzeit und hoffen auf ebenfalls gute und zahlreiche Unterstützung am Samstag.
In diesem Sinne
Hautse weg!

M1 Pokal: Lichtenrade SV - KSV Ajax-Köpenick 33:31 (15:16)

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!! Frei nach dem Motto fuhren wir am Mittwoch, den 04.10. um 20:40 Uhr nach Lichtenrade. Im Gepäck leider zwei Verletzte Leistungsträger - Clemens und Paula. In dem Sinne „Gute Besserung“! Leider hat uns auch Captain Tim gefehlt, der aus der Ferne die Daumen drücken musste. Die restliche Truppe war hoch motiviert und bereit sich für die letzten Leistungen zu rehabilitieren. Uns war bewusst, dass die Mannschaft aus Lichtenrade kein leichter Gegner sei. Letztes Jahr scheiterten sie erst im Halbfinale knapp gegen den späteren Berliner Meister Hermsdorf.

In den letzten Sekunden vor dem Spiel heizte uns Pitti nochmal ein und los ging die wilde Fahrt. Von der ersten Minute an war allen in der Halle bewusst: das Spiel wird ein richtiger Kampf. Wir konnten uns schnell mit 3:0 absetzen aber Lichtenrade drehte das Ding postwendend zum 3:3. Es ging nur noch Schlag auf Schlag. Machten wir ein Tor, kam Lichtenrade sofort zurück und andersherum. Mitte der ersten Halbzeit wurde das Duell immer körperlicher. Das Schiri-Gespann um Akyüz/Nommensen hatte in der Phase viel zu tun, um die Gemüter abzukühlen. Trotz aller Härte schaffte es kein Team sich bis zur Halbzeit weit abzusetzen. So gingen wir mit einem Tor Vorsprung in die Pause.

Der Schlachtplan für die zweite Halbzeit war nicht aufzugeben und weiter gegenzuhalten. Weil Lichtenrade würde es uns bis zum Ende schwer machen. Beide Teams gaben alles in jeder Aktion und deshalb begann die zweite Halbzeit so, wie die erste endete. Wir schafften es endlich, uns durch einen stark aufspielenden Janis, mit 2 Toren in Führung zu setzen. Er gab auch die Richtung vor schnell nachzulegen, sonst würde es nochmal eng werden. Das gelang uns jedoch nicht, da Jason Zillmer das Lichtenrader Team immer auf Schlagdistanz gehalten hat. In der 50. Minute erfolgte dann der Bruch in unserem Spiel. Der Torwart von Lichtenrade, bis dahin war von ihm nichts zu sehen, machte das Tor dicht und sein Team bekam dadurch einen Aufwind. Lichtenrade gelang nun jede Aktion und wir verloren das Glück im Abschluss. Auf einmal standen wir mit dem Rücken zur Wand und waren mit 2 Toren hinten. 2 Minuten vor Schluss nahmen wir das letzte Timeout und gingen in die Manndeckung. Alles oder Nichts. Lichtenrade ließ sich das Ding nicht mehr nehmen. Ende! Lichtenrade holt sich den Sieg.

Auch wenn es ein harter, teilweise rabiater Kampf war, verabschiedeten sich beide Teams am Ende respektvoll voneinander. Nun heißt es für uns die Konzentration auf die Liga zu setzen, wo es am Samstagabend zum Duell gegen Narva kommt. In diesem Sinne „HAUT’se WEG“

M1: KSV Ajax - HSG Neukölln 26:34 (12:17)

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Zum zweiten Heimspiel dieser Saison empfingen wir den Aufsteiger HSG Neukölln bei uns in der Ajax-Arena. Nach einem Punkt aus den ersten drei Partien sollten nun endlich der erste Sieg der Saison her. Die Voraussetzungen dafür hätten jedoch schlechter nicht sein können. Sieben berufs-, urlaubs- und krankheitsbedingte Absagen zeigte am Ende die SpielerPlus-App. Daher durften gleich vier Männer der Zweiten ihr spielfreies Wochenende für uns opfern und dankenswerterweise bei der Ersten ran.

Genauso wie sich schon der Vorbericht liest, ging es dann auch gleich mal los. Wir verschliefen die ersten 15 Minuten komplett. Vorallem im Abschluss zeigten wir uns alles andere als kaltschnäuzig und umgekehrt fanden die Bälle zu leicht den Weg ins Tor. Drei geworfene Tore und zehn Mal ins eigene Netz gegriffen - eher suboptimal. Schlimmer geht aber natürlich immer. Zu allem Überfluss wurde der ohnehin dünn besetzte Aufbau durch eine Verletzung Mitte der 1. Halbzeit noch einmal dezimiert. Über mangelnde Einsatzzeiten sollten sich unsere regelmäßigen Interimsrückkehrer aus der zweiten also am Ende nicht beschweren dürfen. Diese brachten auch gleich mal mit ihrer Einwechslung ein wenig Schwung mit und streuten 3 Tore ein, sodass wir bis zur 20. Minute auf 7:11 verkürzen konnten. Durch zwei ( eine davon doch eher unberechtigt) 2-Minuten Zeitstrafen für Justin war es das dann aber auch erstmal mit der Aufholjagd. Wir konnten nicht entscheidend verkürzen, aber Neukölln zog auch nicht wieder davon. Halbzeitstand: 12:17

Die Ansage in der Halbzeit war relativ deutlich. Der Beginn war totaler Mist. Wir machen weiter wie in den letzten 15 Minuten, nur lieber ohne Zeitstrafen für Justin. Sonst wird's richtig schwer. Funktionierte auch für wenige Minuten ganz gut. Vier Minuten gespielt, 5 schnelle Buden gemacht - Ausgleich 17:17. Merkwürdige Zeitstrafe für Kuppi - Naja egal, der darf noch. Die Unterzahl mit -1 durchgebracht - jetzt kann's losgehen ... oder auch nicht. Die 3. Zeitstrafe für Justin kommt bereits in Minute 37 und damit doch schneller als erwartet. Naja was soll's. Der Mittelblock wurde auf groß und schnell umgestellt, vielleicht funktioniert das ja auch. Für den Moment auf jeden Fall. Trotz Unterzahl gleichen wir zum 19:19 aus. Das war's dann aber auch. Mit ein wenig mehr Präzision in den Abschlüssen, die uns leider weiterhin fehlte, hätte es vielleicht auch bis zum Ende des Spiels gereicht. Der restliche Verlauf ist dann leider schnell auserzählt. Bis sieben Minuten vor Ende können wir immer auf 1-3 Tore mithalten, aber lassen immer wieder den entscheidenden Ball liegen und verpassen somit die Wende. Nach einer weiteren Verletzung verlieren wir komplett den Faden und beenden die letzten 7 Minuten mit 1 :8 Toren. Endstand 26:34

Am Ende verlieren wir also nach großem Kampf (zumindest ab Minute 15) verdient gegen den Aufsteiger aus Neukölln und müssen uns mal wieder an die eigene Nase fassen. Ein Spiel beginnt immer noch ab Minute 1. Und gerade wenn die Personaldecke so dünn ist wie heute, müssen wir von Beginn an voll da sein.

Weiter geht es mit dem Pokalspiel am Mittwoch um 20:40 (nein ich habe mich nicht vertippt) in Lichtenrade. Da versuchen wir es dann mal ab Minute 1 ;) Haut'se weg!

VFL Tegel vs. 1.Männer 28:28 (16:14)

Geschrieben von Michael Eggerdinger am . Veröffentlicht in 1.Männer

Mehr als drei Monate sind mittlerweile vergangen, als unsere tapferen Ajax – Mannen ihr letztes Saisonspiel der Saison 22/23 bestritten. Und währenddessen der damalige Abschied aus der vergangenen Saison bei der Heimniederlage gegen den späteren Absteiger Rotation Berlin wahrlich keine Glanzleistung war, wurde der Start in die neue Saison zu einem ordentlichen „Kampfspiel a la Ajax“ mit jeder Menge Spannung, Spiel und Spaß. Am 09.09. erwartete uns in einer lauen Sommernacht in Tegel nämlich wieder ein Absteiger. Nur dass der VFL eben gerade erst aus der Ostsee – Spree Liga absteigen musste und im ersten Heimspiel sicher direkt mal die Grenzen abstecken wollte. Aber die harte Vorbereitung mit jeder Menge Konditionsarbeit, Technik- und Taktiktraining in allen Formen und einer Anwesenheitsquote aller Spieler von annähernd 100%, ließ unser Männerteam voller Selbstvertrauen ins erste Spiel gehen.

Najaaaa...machen wir uns nichts vor, das hört sich irgendwie nicht nach unserem Team an. Also formulieren wir es anders. Wir hatten drei Monate PAUSE, haben diese quasi vollends genutzt und als Coach Pitti eine Woche vor Saisonstart an das erste Spiel erinnerte, waren wir schon ein wenig überrascht. Aber in alter Ajax-Tradition hatten wir natürlich eine Woche vor dem Saisonstart erstmals einen ansatzweise vollen Kader im Training und hielten uns an unser Motto:„Zum Spielen sind wir da!“

Und genau das zeigte sich dann über die gesamten 60 Minuten. Die ersten zehn Minuten gehörten aber vollends dem VFL. Schnell setzten sich die Tegeler auf vier Tore ab und ließen dabei noch einige Chancen liegen. Also schnell die erste Auszeit genommen (gibt ja jetzt schließlich drei!) und die Mannschaft neu eingestellt. 20 Minuten später wurde der Rückstand bis zur Halbzeitpause um 2 Tore verkürzt und wir gingen nicht unzufrieden in die Kabine. Die Abwehr stand passabel, der eigenen Angriff war gerade in den Auslösehandlungen recht beweglich, nur die Tempogegenstoßabwehr unsererseits ließ noch zu wünschen übrig.

Das änderte sich direkt zum Start von Halbzeit Zwei. Die „Abwehrminister“ und Konditionswunder Ronny und Justin mischten Beton an, Schrödi hielt „seinen Kasten sauber“ und Clemens machte das, was er immer macht … „schnelle Tore“. Nach 45 Minuten die erste Führung, nach 50 Minuuten waren zwei Spieler (berechtigt) vom Platz gestellt und die harte, aber nie unfaire Partie nahm ihren finalen Lauf. Es ging hin und her und knapp drei Minuten vor Schluss hätten Janis oder Clemens mit guten Chancen vielleicht den Deckel zumachen „müssen“, aber der Handball bleibt eben kein Wunschkonzert. So setzt eben dann doch Tegel den letzten Akzent und gleicht zwölf Sekunden vor Ende noch zum letztlich verdienten 28:28 aus. Ein Punkt, den keiner der beiden Teams so recht mag und mit dem beide am Ende trotzdem auch gut leben können (müssen?). Das Schöne dabei: Es gibt immer ein neues Wochenende, um es besser zu machen.

In diesem Sinne...“Haut`se wech! Eure Männer`s aus der Ersten.

Köhn & Koschel Berlin Adlershof